Wenn ich in meiner Canon EOS 700D den Bildstil ändere, gelange ich meist zu dem Bildstil „Sonne M“ auch als Monochrom bezeichnet. Jeder von Euch denkt sofort an Schwarzweiss, weil Monochrom = Schwarzweiß.

Doch das stimmt absolut nicht, weil das Wort „Mono“ bezeichnet „Allein“ oder auch „Einzig“ und „Chrom“ ist das Wort für die „Farbe“. Daher können wir sagen, dass Monochrom im deutschen Einfarbig heißt.

Das wiederum muss nicht zwangsläufig Black and White sein – es kann eine x-beliebige Farbe sein!

 

Schwarzweiss – ein Bild mit anderen Augen sehen

Wenn wir in Schwarzweiss fotografieren, sehen die Bilder plötzlich ganz anders aus. Die Formen und Schattierungen wirken anders und genau das kann einen besonderen Look auf unsere Komposition werfen.

Hier ein Beispiel vom Fotowalk mit @freshandjuicy:

 

 

Sehen wir das Bild in „Farbe“ achten wir auch automatisch auf die Farben. Betrachten wir das Bild allerdings in Schwarzweiss, so achten wir plötzlich auf ganz andere Dinge in dieser Komposition. Ein gewollter Effekt, der gerne bei der Streetfotografie verwendet wird – sich nicht ablenken zu lassen.

 

 

In diesem U-Bahnhof sehen wir genau des selben Effekt, außerdem meinen wir das Bild in Black and White, dass es viel klarer/schärfer ist.

 

Standard Monochrom oder Benutzerdefiniert?

Wähle den Bildstil der dir am Besten zusagt. Hier gibt es kein richtig oder falsch sondern nur deinen persönlichen Geschmack.

Hast du noch nicht so viel Erfahrung, greife auf den Standard Canon Monochrom (Sonne M) Bildstil zurück.

Ich persönlich nutze gerne meinen Benutzerdefinierten (Sonne 1) Bildstil, hierbei habe ich hauptsächlich die Schärfe und den Kontrast nach meinem Geschmack eingestellt.

 

Bildstile individuell einstellen

Du kannst bei Canon über das Menü => 2. Menüpunkt => Bildstil deine persönlichen Einstellungen vornehmen.

Funktioniert Schwarzweiss auch bei Licht oder Dunkelheit?

Natürlich kann man Schwarzweiss oder auch Monochrom bei Helligkeit oder Dunkelheit gut nutzen um einen besonderen Look zu erzeugen.

Helligkeit

 

 

Dunkelheit

 

 

Beides verändert die Wahrnehmung unseres Betrachtens auf das Bild. Zum Schluss bleibt es jedem Fotografen selbst überlassen, es ist eben alles eine persönliche Geschmackssache.

 

Nun noch meine Anregung, geht’s raus und spielt …

Nimmt Euch einen Tag im Monat vor nur in Schwarzweiss zu fotografieren. Geht an Plätze, Orte oder Spots die ihr sonst in Farbe fotografiert und seht selbst, wie sich das Bild verändert.

Schnell werdet ihr ein Gespür dafür bekommen einen gezielten Look zu sehen und erhaltet einen völlig neuen Look und vielleicht ist es genau das, wonach ihr gesucht habt.

 

Mein persönliches Fazit

Es macht unwahrscheinlich viel Spaß in Schwarzweiss zu fotografieren. Allerdings muss auch dieses immer wieder geübt werden. Ich bevorzuge meine individuellen Einstellungen um noch einen extra Look zu erzeugen. Daher auch ein Tipp: Fotografiert bei Schwarzweiss / Monochrom in RAW und JPG Format. Zwar seht ihr das Schwarzweiss Vorschaubild in eurem Display – RAW generiert immer ein JPG Vorschaubild – allerdings beim Import in Lightroom gehen diese Einstellungen verloren. Wenn man nicht mit dem Standard Monochrom Bildstil arbeitet, ist es am Anfang schwer seine individuellen Einstellungen in Lightroom zu übertragen.

#deGrasi

Euer Feedback ist gefragt – seit aktiv und gebt Input!

Fotografierst du lieber im Standard Monochrom Bildstil oder nutzt du dein persönlichen Geschmack als Bildstil?
Du hast noch nicht in Schwarzweiss fotografiert und nimmst meinen Artikel als Motivation, dann gib mir Feedback wie es war.

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