Die zu erwartenden Sternschnuppen der Perseiden werden in diesem Jahr vom abnehmenden Mond gestört. Trotzdem lohnt sich eine Beobachtung oder das Fotografieren, da auch mit hellen Meteoren zu rechnen ist. Für jedes „Problem“ gibt es auch immer eine Lösung.

Die Perseiden ist wohl der bekannteste Meteorstrom. Die auch als „Tränen des Laurentius“ bezeichneten Sternschnuppen gehen auf winzige Teilchen des Kometen zurück. Der Höhepunkt wird in diesem Jahr die Nacht vom 12. August auf den 13. August erwartet. Wobei dieses Jahr das Naturschauspiel durch ein „Lichtspiel“ gestört wird, nämlich den abnehmenden Mond.

Was ist Perseiden?

Die Perseiden sind kleine, meist staubkorngroße Bruchstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Diese Bruchstücke befinden sich in der Umlaufbahn des Kometen, einem sogenannten Meteorstrom. Der Komet Swift-Tuttle umkreist die Sonne alle 133 Jahre, wobei die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen kreuzt.

Quelle: tagesschau.de

Der Mond stört das Vergnügen

Kurz nach Vollmond ist der Erdtrabant immer noch zu ca. 75% beleuchtet. Am Abend des 12. August geht der Mond um 23:02 Uhr auf. Schwächere Meteore werden seinem Licht zum Opfer fallen, doch die Perseiden warten stets mit einigen hellen Exemplaren auf. Bei der Beobachtung ist es sinnvoll, sich von direktem Mondlicht abzuschirmen. Auch wenn der Mond sich in direkter Nachbarschaft vom Sternbild Perseus steht, dem scheinbaren Ausgangspunkt des Sternschnuppenregens.

Die beste Zeit

Am besten kann man die Perseiden in den frühen Morgenstunden von 1:00 Uhr bis 4:00 Uhr, also bis kurz vor der Morgendämmerung bestaunen. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich der Beobachter auf der Erde in den Bereich der höchsten Bruchstückanzahl – entsprechend sind in diesem Zeitraum die meisten Perseiden-Sternschnuppen zu beobachten.
Zugleich ist es dann für eine Beobachtung dunkel genug.
Wenn das Wetter mitspielt, dürfen sich Himmelsbeobachter auf bis zu 100 Sternschnuppen pro Nacht und damit auf bis zu 2 Meteore pro Minute freuen – genug Gelegenheiten sich etwas zu wünschen.

Für die Fotografen

Wer gerne mal Sternschnuppen fotografieren möchte, wird an diesem Wochenende wohl lange Nächte haben. Gerade für Fotografen sind Sternschnuppen eine Herausforderung sowie spannend zu fotografieren.

Ausgangspunkt für mich – im Ruhrgebiet – wird eine Halde sein. Ob die Halde Haniel oder die Halde Norddeutschland, dazu habe ich mich noch nicht entschieden. Nach meinen Überlegungen möchte ich höher hinaus, weg von der Lichtverschmutzung der Stadt und weit genug weg von einer Großstadt.

Dann muss nur noch die Wetterlage mitspielen – vielleicht ein paar Wolkenlose stellen – dann klappt es auch mit einem Foto. Wichtig dabei natürlich, das Stativ nicht vergessen, etwas zum abdunkeln des Suchers, trinken und essen sowie warme Kleidung.

Wer an diesem Wochenende noch nichts vor hat und mich begleiten möchte, der sollte MICH KONTAKTIEREN.

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Hinweis: Das ausgewählte Titelbild trägt Copyright von WDR AktuelleStunde

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